Herzensprojekt · Pink Ribbon

Stricken verbindet.

Manchmal wird aus einer Idee mehr als ein Projekt. Aus Wolle wird Mode, aus einer Modenschau wird eine gemeinsame Aktion – und aus vielen Menschen wird für einen Abend ein Team.

Mit meinen Strick- und Häkelmodellen durfte ich Teil besonderer Veranstaltungen rund um Pink Ribbon sein. Auf der Bühne ging es um Mode und Handarbeit. Dahinter ging es um sehr viel mehr: um Engagement, Zusammenhalt und darum, mit dem, was wir können, etwas beizutragen.

Stricken · Häkeln · Gemeinsam etwas bewegen

Wenn aus einer Idee eine Bühne wird.

Handarbeit findet normalerweise in eher kleinen Momenten statt. Masche für Masche, Reihe für Reihe. Und manchmal führt genau das plötzlich auf eine große Bühne.

Gemeinsam mit ZUR NAHT ZUR WOLLE entstanden Veranstaltungen und Modenschauen, bei denen meine Strick- und Häkelentwürfe einmal ganz anders im Mittelpunkt standen: getragen, präsentiert und vor Publikum.

Was auf der Bühne nur wenige Minuten dauert, beginnt lange davor. Mit Ideen, Vorbereitungen, Anproben und vielen Menschen, die gemeinsam daran arbeiten, dass am Ende alles zusammenpasst.

Und genau darum geht es mir auf dieser Seite heute genauso wie um die eigentlichen Shows: um das, was auf der Bühne zu sehen war – und um all das, was dahinter passiert ist.

Modenschau mit Strick- und Häkelmode im Rahmen einer Pink-Ribbon-Veranstaltung

Auf der Bühne

Ein paar Minuten im Rampenlicht.

Pink Ribbon Veranstaltung auf der Bühne

Und dann ist plötzlich der Moment da: Musik, Licht, Publikum – und die ersten Schritte auf den Laufsteg.

Meine Entwürfe nicht nur auf Fotos zu sehen, sondern an Menschen, die damit vor Publikum auf die Bühne gehen, war etwas ganz Besonderes. Plötzlich bewegten sich die Stücke, zeigten ihre Wirkung und bekamen durch jeden Menschen, der sie trug, einen eigenen Charakter.

Dabei ging es nie um eine perfekte Hochglanzwelt. Auf diesem Laufsteg standen Menschen, die gemeinsam Teil dieser Veranstaltungen waren – und genau das machte sie für mich so lebendig.

Nach all den Vorbereitungen waren es am Ende nur ein paar Minuten. Aber in diesen wenigen Minuten wurde sichtbar, woran vorher so viele Hände gearbeitet hatten.

Auf der Bühne sieht man das Ergebnis. Die eigentliche Geschichte beginnt aber lange davor.

Gemeinsam

Eine Modenschau macht niemand allein.

Gemeinsames Gruppenfoto rund um die Modenschau

Was am Ende auf dem Laufsteg leicht aussieht, ist vorher vor allem eines: Teamarbeit.

Da sind die Menschen auf der Bühne, die Menschen dahinter, viele helfende Hände – und ganz unterschiedliche Persönlichkeiten, die für einen Abend an derselben Sache arbeiten.

Meine Entwürfe waren dabei nur ein Teil des Ganzen. Erst durch die Menschen, die sie getragen, präsentiert und mit Leben gefüllt haben, wurde daraus eine wirkliche Modenschau.

Und vielleicht sind es gerade deshalb nicht nur die Laufstegbilder, die mir geblieben sind. Es sind genauso die gemeinsamen Fotos – davor, danach und mittendrin.

Manche dieser Bilder entstanden nach dem Auftritt, andere mitten im Trubel. Gerade deshalb mag ich sie: Sie zeigen nicht nur die fertige Show, sondern auch die Menschen, die sie gemeinsam möglich gemacht haben.

Modelle und Beteiligte gemeinsam bei der Veranstaltung
Eine Bühne kann man vorbereiten. Eine Choreografie kann man planen. Aber das Gefühl, gemeinsam etwas auf die Beine gestellt zu haben, entsteht erst zwischen den Menschen.
Gruppenfoto der Beteiligten

Hinter jedem Bild vom Laufsteg stehen Begegnungen, Aufregung, gemeinsames Lachen und viele kleine Momente, die das Publikum nie zu sehen bekommt.

Und einige meiner liebsten Erinnerungen sind genau in diesen Momenten entstanden – davor, danach und irgendwo dazwischen.

Gemeinsames Foto bei der Veranstaltung
Junge Models gemeinsam nach der Modenschau

Abseits des Laufstegs

Und genau dort sind viele der Momente entstanden, an die ich mich besonders gern erinnere: hinter den Kulissen, bevor das Licht angeht.

Hinter den Kulissen

Bevor das Licht angeht.

Auf dem Laufsteg sieht man am Ende nur wenige Minuten. Was man nicht sieht, sind die Stunden davor.

Anproben, letzte Handgriffe, Aufregung, gemeinsames Lachen – und diese ganz besonderen Momente kurz bevor es losgeht. Genau dort beginnt für mich die eigentliche Geschichte einer Modenschau.

Hinter der Bühne war nichts perfekt durchchoreografiert. Da wurde noch schnell etwas gerichtet, ein Kleidungsstück angepasst, nachgefragt, gelacht – und zwischendurch versucht, die eigene Aufregung ein bisschen in den Griff zu bekommen.

Meine Entwürfe wurden an diesen Abenden nicht einfach nur präsentiert. Sie wurden von Menschen getragen, die gemeinsam mit mir Teil dieser Geschichte waren.

Und bevor jemand hinaus auf den Laufsteg ging, war da zuerst einmal ganz viel echtes Leben.

Wenn ich diese Fotos heute anschaue, erinnere ich mich nicht zuerst daran, ob beim Auftritt wirklich alles perfekt gesessen hat. Ich erinnere mich an das Lachen, die Umarmungen, die Nervosität, die letzten Handgriffe – und an das Gefühl, dass wir diesen Abend gemeinsam erleben.

Auf der Bühne standen meine Entwürfe im Scheinwerferlicht. Hinter der Bühne waren es die Menschen. Und vielleicht sind es gerade deshalb diese Bilder, die heute so viel von der Geschichte erzählen.

Danach

Wenn das Licht wieder ausgeht.

Irgendwann ist der letzte Auftritt vorbei, die Musik verstummt und aus der großen Veranstaltung wird wieder ein ganz normaler Abend.

Was bleibt, sind die Erinnerungen. An die Aufregung davor, an die Minuten auf der Bühne, an die vielen Menschen, die mitgemacht haben – und natürlich an die Momente danach.

Nach all den Vorbereitungen und den intensiven Stunden rund um die Modenschau war es ein schönes Gefühl, irgendwann einfach wieder aus der Halle hinauszugehen und zu wissen: Wir haben das gemeinsam auf die Beine gestellt.

Die Bühne war irgendwann wieder leer. Aber der Abend war damit noch lange nicht vorbei.

Gemeinsamer Moment vor der Veranstaltungshalle
Gemeinsamer Abend nach der Veranstaltung

Nach der Show

Nach all der Vorbereitung, der Aufregung und dem Trubel kam irgendwann der Moment, an dem wir einfach zusammensitzen, erzählen, lachen und den Abend ausklingen lassen konnten.

Und am Ende sind es oft genau diese Momente, die aus einer Veranstaltung eine Erinnerung machen.

Frauen. Stärke. Pink Ribbon.

Weil Brustkrebs uns alle angeht.

Hinter all den Bildern, den Entwürfen und den Erinnerungen steht ein Thema, das sehr viel größer ist als jede Modenschau: Brustkrebs.

Pink Ribbon war für mich nie einfach nur Rosa auf einer Veranstaltung. Dahinter stehen Frauen. Frauen, die mit einer Diagnose leben, die kämpfen, hoffen und ihren eigenen Weg durch diese Zeit gehen – und Menschen, die sie dabei begleiten.

Für mich bedeutet Stärke deshalb nicht, immer alles allein schaffen zu müssen. Stärke bedeutet auch, auf sich selbst zu achten, Vorsorge ernst zu nehmen, über Brustkrebs zu sprechen und füreinander da zu sein.

Wir Frauen dürfen stark sein. Wir dürfen laut sein, wir dürfen sichtbar sein, wir dürfen Hilfe annehmen – und wir dürfen einander stark machen.

Hinschauen. Informieren. Unterstützen.

Brustkrebs betrifft nicht nur die Frauen, die eine Diagnose erhalten. Er betrifft Familien, Freundinnen und Menschen, die begleiten. Deshalb ist es wichtig, darüber zu sprechen, sich zu informieren und Möglichkeiten zur Früherkennung wahrzunehmen.

Und wer darüber hinaus etwas beitragen möchte, kann sich direkt bei Pink Ribbon Österreich informieren und die Arbeit rund um Brustkrebs unterstützen.

Damals führte meine Handarbeit bis auf den Laufsteg. Die Botschaft dahinter ist geblieben: Frauen stärken Frauen – Masche für Masche.