Geschichten · Maschen · Und alles dazwischen

Manche Geschichten brauchen ein ganzes Leben.

Meine hat mit tausend Ideen begonnen.

01 / Der Verlag

Drei Buchwelten. Eine Handschrift.

Willkommen bei ParkaDesign Books.

Ein Zuhause für Geschichten, Ideen und Bücher, die auf ganz unterschiedliche Weise entstehen – aber alle zu mir gehören.

Toni, Muki und Emma – magische Kinderbuchwelt

Kinder- & Jugendbücher

Magische Abenteuer, ungewöhnliche Freundschaften und Geschichten, die neugierig machen.

ParkaDesigns Strick- und Häkelbücher – CozyLoop-Stil

Strick- & Häkelbücher

Ideen, Anleitungen und Magazine für Menschen, die mit ihren Händen etwas erschaffen möchten.

Romanwelt – Wolle vor schottischer Bergkulisse

Romane

Atmosphärische Geschichten über Menschen, Erinnerungen und die Fäden, die Leben miteinander verbinden.

Manchmal führt ein goldener Faden durch eine fantastische Welt. Manchmal wird aus einem Knäuel Wolle ein neues Lieblingsstück.

Und manchmal verbinden sich Erinnerungen, Menschen und Schicksale zu einer Geschichte.

Die Geschichte dahinter

Aber wie hat eigentlich alles angefangen?

Manchmal muss man ziemlich weit zurückgehen, um zu verstehen, warum etwas Neues entsteht.

02 / Meine Anfänge

Das Mädchen mit den tausend Ideen

Atmosphärische Illustration selbst gestalteter Geschichtenhefte aus den frühen 1990er-Jahren

Mein Großvater brachte mir früh das Lesen und Schreiben bei. Und kaum konnte ich schreiben, entstanden die ersten eigenen Kurzgeschichten. Von Hand geschrieben, sorgfältig gestaltet – denn schon damals wollte ich keine gewöhnlichen Hefte, sondern richtige Bücher.

Ich las unglaublich viel, verschlang Fantasyromane, entdeckte Poesie, sammelte Gedichte und erfand sogar eine eigene Geheimschrift, um Geschichten in meinem Tagebuch zu verstecken.

Dabei konnte ich mich nie auf ein Genre festlegen. Was ich las, hing von meiner Stimmung ab. Mal brauchte ich Abenteuer, mal etwas Nachdenkliches, mal eine völlig andere Welt.

Und neben den Worten gab es die Wolle. Das Stricken, das Häkeln, das Gestalten.

Für mich waren das nie Gegensätze. Es waren einfach verschiedene Möglichkeiten, etwas entstehen zu lassen.

03 / Viele Leidenschaften. Ein Kopf.

Die Sache mit den Schubladen

„Jetzt machst du schon wieder etwas anderes.“

Solche Sätze haben mich viele Jahre begleitet. Ebenso wie die Frage, wie lange mich eine neue Idee wohl beschäftigen würde.

Was mich daran immer irritiert hat: Ich habe meine Projekte nicht einfach begonnen und wieder liegen gelassen. Ich habe sie umgesetzt. Ich habe mich eingearbeitet, Verantwortung übernommen, Ziele erreicht – und oft ging das erstaunlich schnell.

Meine Fähigkeit, mehrere Dinge gleichzeitig zu denken und zu organisieren, wurde geschätzt. Im Beruf genauso wie privat.

Und trotzdem kam irgendwann wieder die Frage, warum ich mich nicht endlich auf eine Sache konzentrieren könnte.

Ich habe sogar Psychologie studiert, auch weil ich verstehen wollte, warum mein Kopf so funktioniert. Mir begegneten Begriffe wie ADHS oder Scanner-Persönlichkeit. Ich habe darüber nachgedacht, mich damit beschäftigt und versucht, Antworten zu finden.

Warum muss ich mich überhaupt in eine Schublade stecken lassen?

04 / Eine Erkenntnis

Der Wendepunkt

Ich bin nicht entweder das eine oder das andere. Ich bin all das.

Vielleicht musste ich tatsächlich erst in eine neue Lebensphase kommen. Vielleicht hat auch die Menopause ihren Teil dazu beigetragen, dass ich manche Dinge heute anders sehe.

Jedenfalls habe ich beschlossen, mich nicht länger dafür zu rechtfertigen, dass ich bin, wie ich bin.

Nicht jede Idee muss für andere nachvollziehbar sein. Nicht jedes neue Projekt braucht eine Erklärung. Und nicht jede Leidenschaft muss sich einem einzigen Lebensentwurf unterordnen.

Ich habe lange versucht, meine verschiedenen Interessen voneinander zu trennen. Heute frage ich mich, warum ich das überhaupt getan habe.

Ich muss mich nicht entscheiden. Ich darf all das sein.

05 / Ein neuer Schritt

Sichtbar werden.Auf meine Art.

Ich sitze im Kaffeehaus lieber am Rand.

Und das, obwohl ich in meinem beruflichen und kreativen Leben immer sehr präsent war.

Bei Stricken im Trend ging es über all die Jahre um meine Entwürfe, meine Arbeit und meine Ideen. Nicht um mein Gesicht.

Lange hat mich dieser scheinbare Widerspruch beschäftigt.

Heute weiß ich, dass ich nicht plötzlich ein anderer Mensch werden muss, um sichtbar zu sein.

Ich kann meine Geschichte erzählen, ohne mein Privatleben öffentlich auszubreiten. Ich kann meine Arbeit zeigen, ohne mich selbst ständig in den Mittelpunkt zu stellen.

Und ich möchte diese Geschichte inzwischen ganz bewusst teilen.

Nicht, weil ich Aufmerksamkeit suche. Sondern weil ich hoffe, dass sich vielleicht jemand darin wiedererkennt.

Jemand, der auch schon gehört hat, er solle sich endlich entscheiden. Sich konzentrieren. Nicht immer etwas Neues anfangen.

Warte nicht so lange wie ich, um dir zu erlauben, so zu sein, wie du bist.

06 / Mein Gedanke hinter ParkaDesign Books

ParkaDesign Books ist nicht entstanden, weil ich mich für eine neue Leidenschaft entschieden habe.

Sondern weil ich aufgehört habe, mich zwischen meinen Leidenschaften entscheiden zu müssen.